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* - Gefrierfach
(1-Sternefach) |
Ein kleines
Gefrierfach mit einer Temperatur von ca. -8 bis -12°C
in dem man gefrorene Lebensmittel bis zu 8 Tagen aufbewahren
kann. |
** - Gefrierfach
(2-Sternefach) |
Ein kleines
Gefrierfach mit einer Temperatur von mindestens -12°C
in dem man gefrorene Lebensmittel bis zu 2 Wochen aufbewahren
kann. |
*** - Gefrierfach
(3-Sternefach) |
Ein Gefrierfach
mit einer Temperatur von mindestens -18°C in dem man
gefrorene Lebensmittel über einen längeren Zeitraum lagern kann
(siehe auch Lagerdauer im Gefriergerät). In einem *** -
Gefrierfach können auch kleine Mengen von Lebensmittel
eingefroren werden (bis zu 1 Kg pro Tag). |
**** - Gefrierfach
(4-Sternefach) |
Ein Gefrierfach
mit einer Temperatur von mindestens -18°C in dem man
gefrorene Lebensmittel über einen längeren Zeitraum lagern kann
(siehe auch Lagerdauer im Gefriergerät). In einem **** -
Gefrierfach können bis zu 5 Kg pro 100 ltr. Nutzinhalt
in 24 Stunden eingefroren werden. |
| 0°C - Fach |
Während
im normalen Kühlschrank die Temperatur zwischen +5°C und
+8°C schwankt, wird im 0°C - Fach eine konstante Temperatur
von nahe 0°C beibehalten.
Entscheidender Faktor hierbei ist die elektronisch
gesteuerte Temperaturabsenkung auf nahe 0°C, eine Temperatur,
bei der die biochemischen Prozesse in den Lebensmitteln kaum
noch stattfinden oder zumindest stark verlangsamt werden.
Zweiter Faktor ist die Luftfeuchtigkeit. Hier haben Sie normalerweise
die Wahl:
Pflanzliche Lebensmittel wie frische Salate, Gemüse
oder Obst lagern bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 95 %
in der Frischezone "Feucht".
Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Fisch,
Geflügel oder Milchprodukte in der Frischkühlzone
"Trocken" bei ca 50 % Luftfeuchtigkeit. Durch diese Lagertechnik
halten die Lebensmittel bis zu dreimal länger als im
normalen Kühlfach. Diese Technik benötigt allerdings einen etwas
höheren Energieverbrauch des Kühlgerätes. |
| Absorberkühlschrank |
Ein Absorber
Kühlgerät besteht aus folgenden wesentlichen Teilen.
Austreiber oder Kocher, Veflüssiger, Verdampfer
und Absorber.
Im Gegensatz zum Kompressionssystem hat das Absorber
- Kühlgerät keine bewegten Teile Dadurch arbeitet das
Absorber - Kühlgerät absolut Geräuschlos. Da diese
Technik einen wesentlich höheren Energieverbrauch benötigt,
werden diese Geräte nur noch im Campingbereich oder in
Hotelzimmern verwendet. |
| Aktiv - Warnsystem |
Wenn im
Gefriergerät die Temperatur über einen bestimmten Wert
ansteigt wird dies an der Schalteinheit durch das aufleuchten
einer Kontroll-Leuchte (meistens rot) angezeigt. Bei hochwertigen
Gefriergeräte wird zusätzlich eine akustische
Warnung eingeschaltet. Wenn Sie ihr Gefriergerät
abtauen, so zeigt, nach dem Einschalten des Gerätes, das
Warnsystem "Alarm" an bis eine Temperatur von ca. -15 Grad,
am Verdampfer, erreicht ist. Wenn Sie eine größere
Menge frische Ware in ihrem Gefriergerät einlagern kann
es auch zum ansprechen des Warnsystems kommen. |
| Anlaufrelais |
Bei Motorverdichtern
wird die Hilfswicklung des Motors mit Hilfe eines Anlaufrelais
ein - und ausgeschaltet. Das Anlaufrelais schaltet die Hilfswicklung
beim Anlauf ein. Hat der Motor eine ausreichende Drehzahl
erreicht, unterbricht das Relais den Stromkreis der Hilfswicklung.
Die Hauptbestandteile des Anlaufrelais sind die Stromspule,
der Anker und die Kontaktschiene.
Bei neueren
Motorverdichtern wird an Stelle des Anlaufrelais eine PTC - Anlaßvorrichtung verwendet. |
| Biofresh |
Biofresh
ist ein Begriff der Firma Liebherr. Hierbei handelt es sich
um ein 0°C-Fach und einem
Fach mit regelbarer Luftfeuchtigkeit. |
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| Dekorausgleichsblende |
Dekorausgleichsblenden
benötigt man wenn dekorfähige Kühlschränke
ersetzt werden, und die alte Dekorplatte kleiner ist als
die neue Gerätetür. Dekorausgleichsblenden erhält man, als
Sonderzubehör, vom Gerätehersteller. |
| Einbaukühlschrank dekorfähig |
Dekorfähige Einbaukühlschränke
werden in einem Hochschrank eingebaut. Die Belüftung
für die Kühlmaschine wird durch die Öffnungen
unterhalb des Gerätes sicher gestellt. Die Entlüftung
der Kühlmaschine entsteht durch einen Luftspalt hinter dem
Küchenschrank oberhalb des Einbaugerätes.
Auf die Gerätetür wird eine zur Küchenfront
passende Dekorplatte (bis 4 mm Stärke) in den Dekorrahmen
eingelegt. Paßt bei Ersatzgeräten die vorhandene
Dekorplatte nicht zur Gerätetür, benötigt man zum
Ausgleich eine Dekorausgleichsblende. |
| Einbaukühlschrank integriert |
Integrierte Einbaukühlschränke
werden in einem Hochschrank eingebaut. Zur Belüftung
der Kühlmaschine ist im Küchensockel ein entsprechendes
Lüftungsgitter einzubauen. Die Entlüftung der
Kühlmaschine entsteht durch einen Luftspalt hinter dem
Küchenschrank oberhalb des Einbaugerätes.
Auf die Gerätetür wird eine komplette Möbeltür
der Einbauküche montiert. Für diese Montage gibt
es leider unterschiedliche Montagearten: Schlepptürtechnik,
Flachscharniertechnik,
Topfscharniertechnik. Beim Ersatz
"Alt gegen Neu" ist darauf zu achten, daß man möglichst
wieder ein Gerät, mit der gleichen Montagetechnik, kauft,
oder das sich Ihr Händler bereit erklärt den Umbau
kostenlos durch zu führen. |
| Eingefrier - Automatik |
Die Eingefrierautomatik
gibt es bei hochwertigen Gefriergeräte mit elektronischer
Steuerung. Nach dem Betätigen des Schnellgefrierschalters
kann die Elektronik, am Temperaturanstieg, erkennen wieviel
frische Ware eingelagert worden ist und schaltet dem entsprechend
den Schnellgefriervorgang automatisch wieder aus. |
| Eingeschäumter Kälteerzeuger |
Bei neueren
Kühlgeräten ist der Verdampfer nicht mehr im Innenraum
des Kühlschrankes angeordnet, sondern ist in der Isolierung
der Rückwand integriert. |
| Elektronische Temperaturregelung |
Im Gegensatz zur mechanischen Temperaturregelung
wird bei der Elektronik die eingestellte Temperatur gradgenau
eingehalten. Die Elektronik arbeitet unabhängig von
der Umgebungstemperatur. |
| Festtürmontage |
siehe
Flachscharniertechnik oder
Topfscharniertechnik |
| Feuchtefach |
siehe
0°C-Fach. |
| Flachscharniertechnik |
Hierbei
handelt es sich um die neueste Art der Möbeltürmontage
auf ein integriertes Kühl - oder Gefriergerät. Die
Möbeltür ist hierbei fest mit der Gerätetür
verbunden. Diese Montagetechnik kann alle bisherigen Türmontagen
bei integrierten Geräten ersetzen. Den Geräten ist
eine genaue Montageanleitung beigelegt. Man benötigt zur
Montage allerdings ein klein wenig handwerkliches Können! |
| Frischkühlzone |
siehe
0°C-Fach. |
| Gefrierschrank |
Vorteile
des Gefrierschrankes:
Geringere Aufstellfläche und bessere Übersichtlichkeit
des Gefriergutes. |
| Gefriertruhe |
Vorteile
der Gefriertruhe, im Vergleich zu einem gleichgroßen
Schrank:
Preisgünstiger in der Anschaffung, etwas geringerer
Stromverbrauch, langsamerer Reifansatz im Innenbehälter
und etwas größeres Fassungsvermögen. |
| Kältesystem |
Bei Haushltskühl
- und Gefriergeräten wird heute überwiegend das
Kompressionssystem angewandt.
Nur in speziellen Fällen findet noch das Absorbersystem
Verwendung. |
| Kapillarrohr |
Das Kapillarrohr
ist eine Flüssigkeitsleitung mit sehr geringem Innendurchmesser
und verbindet in einem Kältekreislauf den Verflüssiger
mit dem Verdampfer. Wegen des geringen Durchmessers (innen
0,6 bis 0,7 mm) und der Länge entsteht am Ende des Kapillarrohres
der zum Verdampfen des Kältemittels erforderliche Druckabfall.
Durch Längen- Durchmesser - Veränderungen wird das
Kapillarrohr speziell auf den betreffenden Kältekreislauf abgestimmt
und sollte nicht verändert werden. |
Klimaklassen
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Für die einwandfreie Funktion von
Kältegeräten gibt es Grenzen für die Temperaturen am Aufstellort,
die Geräte werden dementsprechend in verschiedene Klimaklassen eingeteilt:
· Klimaklasse Normal (N), Umgebungstemperatur +16 bis +32 °C
· Klimaklasse erweiterte Normal (SN), Umgebungstemperatur +10
bis +32 °C
· Klimaklasse Subtropen (ST), Umgebungstemperatur +18 bis +38
°C
· Klimaklasse Tropen (T), Umgebungstemperatur +18 bis +43 °C
Das Kennzeichen für die Einsatzgrenzen wird auf dem Typenschild
angegeben. Die in Deutschland eingesetzten Kältegeräte entsprechen
fast ausschließlich der Klasse N oder SN.
Wenn die Umgebungstemperatur niedriger oder höher ist als angegeben,
dann verlängert sich die Stehzeit oder die Laufzeit des Kompressors.
Die Steh- und Laufzeiten wirken sich direkt auf die Temperaturen in Ihrem
Kühl- und Gefrierfach aus. In manchen Fällen ist die gewünschte
Temperatur im Gefrierraum von mindestens -18 °C nicht mehr gewährleistet,
da die Stehzeit des Kompressors bei tieferen Umgebungstemperaturen länger
ist und dadurch keine Kälte für den Kühl- und Gefrierraum
produziert wird.
Geräte mit nur einer Temperaturzone und eigenständiger Temperaturregelung
können dagegen auch bei niedrigeren Umgebungstemperaturen betrieben
werden.
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| Klixon |
siehe
Motorschutzschalter |
| Kompressionssystem |
Das Kompressions-
- Kältesystem bei Haushaltskühlgeräte besteht
aus vier Komponenten. Das sind Kompressor
(Verdichter), Verflüssiger, Drosselorgan (Kapillarrohr) und
Verdampfer. Die Arbeitsweise einer Kompressions - Kältemaschine
haben wir auf einer separaten Seite dargestellt. Zur
Kältemaschine. |
| Kompressor |
siehe
Motorverdichter |
| Kühl - Gefrierkombination |
Kühl-
Gefrierkombinationen sind Kühlgeräte in denen in einem
Gehäuse ein Kühlteil und ein separates Gefrierteil untergebracht
sind.
Die einfachste Art der Kühl- Gefrierkombination hat
nur ein Kältesystem und einen Temperaturregler. Bei dieser Bauart
kann man die Temperatur im Kühlteil, mit dem Temperaturregler,
nur geringfügig verändern. Die Temperaturdifferenz
zwischen Kühlteil und Gefrierteil ist vom Kältesystem
vorgegeben. Ändert man hierbei die Temperatur im Kühlteil,
ändert sich automatisch auch die Temperatur im Gefrierteil.
Die komfortablere Art ist wenn Kühlteil und Gefrierteil
je eine separate Temperaturregelung haben. Damit haben Sie
die Möglichkeit, die Temperaturen im Kühlteil und
Gefrierteil unabhängig voneinander einzustellen. Hierbei
unterscheidet man noch Kombinationen mit einem Motorverdichter und
Kombinationen mit zwei Motorverdichtern.
Bei Kombinationen mit einem Motorverdichter steuert
ein Magnetventil die Kälteleistung zu dem Kombinationsteil
von dem die Temperaturregelung gerade die Leistung anfordert.
Bei dieser Bauart kann man das Kühlteil ganz abschalten
und das Gefrierteil weiter nutzen. Es besteht aber nicht
die Möglichkeit das Gefrierteil abzuschalten und das Kühlteil
weiter zu nutzen.
Bei Kombinationen mit zwei Motorverdichter hat man
praktisch zwei getrennte Geräte in einem Gehäuse. Hierbei kann
man beide Teile auch einzeln nutzen. Ein weiterer Vorteil dieser
Bauart besteht darin, daß man im Falle einer Störung
in einem Teil das andere weiter benutzen kann. |
| Motorschutzschalter |
Der Motorschutzschalter
ist ein Überlastschutz auf Bimetallbasis und schütz
die Motorwicklung bei zu hoher Stromaufnahme und erhöhter
Motortemperatur. Motorschutzschalter vom Typ "Klixon" bestehen aus
einem Bakelitgehäuse mit einer Bimetallscheibe und einem
Heizdraht.
Nach dem
Auslösevorgang stellt sich nach einer Abkühlzeit
der Bimetall selbsttätig wieder zurück. Die Abkühlzeit
ist abhängig von der Umgebungstemperatur und der Temperatur
des Motorverdichters und beträgt im normal zwischen
3 - 10 Minuten.
Einige neuere Motorverdichter, z.B. Danfoss, haben
an Stelle eines Klixon, einen eingebauten Wicklungsschutz.
Schaltet dieser Wicklungsschutz bei kaltem Motor ab, so können,
bis zum Wiedereinschalten 5 Minuten vergehen. Spricht der
Wicklungsschutz bei warmem Motor an, so könne bis
zum Wiedereinschalten bis zu 60 Minuten vergehen. |
| Motorverdichter |
In einem
Motorverdichter ist der Kolbenkompressor mit dem Antriebsmotor
in einem nach außen vollkommen geschlossenen Gehäuse
untergebracht. Durch diese hermetischen Bauform sind Motorverdichter
vollkommen wartungsfrei und die Störungsquote gehört
zu den niedrigsten im Maschinenbau. Der Motorverdichter saugt
den Kältemitteldampf über die Saugleitung aus dem
Verdampfer an und drückt diesen mit hohem Druck in den
Verflüssiger.
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| No-Frost-System |
Das No-Frost-System
gibt es nur bei einigen Gefrierschränken und vereinzelt
bei Kühl/Gefrierkombination.
Beim No-Frost-System ist der Verdampfer vom eigentlichem
Lagerfach abgeschirmt. Ein im Verdampferbereich angeordneter
Ventilator befördert die abgekühlte, trockene Luft
in das Gefrierfach. Dem Lagergut wird damit die Wärme
entzogen. Luftfeuchtigkeit und Geruchsstoffe werden als Reif
am Verdampfer gebunden. In bestimmten Abständen schaltet
eine Abtauuhr den Ventilator aus und eine am Verdampfer angebrachte
Heizung ein. Somit wird der Verdampfer abgetaut ohne das das
Gefriergut antaut. Bedingt durch die Abtauheizung und den
dauernd laufenden Ventilator ist der Stromverbrauch bei diesen
Geräten etwas höher als bei normalen Gefrierschränken. |
| Passiv-Warnsystem |
Im Gegensatz
zum Aktiv-Warnsystem haben Gefriergeräte mit Passiv-Warnsystem
nur eine Kontroll-Leuchte. Bei richtiger Temperatur im Gefriergerät
ist diese Leuchte eingeschaltet. Erwärmt sich die Temperatur
geht die Leuchte aus. Dadurch haben diese Gefriergeräte
keine Netzkontrolle. Dieses System wurde nur bei alten Gefriergeräte
verwendet. |
PTC - Anlaßvorrichtung
(siehe auch Anlaufrelais) |
Der Anlaß-PTC
ist ein Halbleiterwiderstand, der seinen Widerstand in Abhängigkeit
von der Temperatur ändert. Im kalten Zustand ist der
Anlaß-PTC niederohmig, im warmen Zustand ist er hochohmig.
Der PTC läßt im kalten Zustand den Strom zur
Hilfswicklung durch, und der Motorverdichter kann anlaufen. Durch
den Stromfluß wird der PTC erhitzt, wodurch sich der
Widerstand stark erhöht. Hierdurch verringert sich
der Strom durch die Hilfswicklung auf wenige Milliampere.
Dieser Strom bewirkt, daß der PTC im hochohmigen Zustand
verbleibt.
Wegen der vom PTC benötigten Abkühlungsdauer
muß die Standzeit vor jedem Anlauf mindestens 5 Minuten
betragen da sonst der Motor nicht anläuft. |
| Schlepptürtechnik |
Die Schlepptürtechnik
wird bei einigen integrierten Einbau- Kühl- und Gefrierschränken
verwendet.
Bei der Schlepptürtechnik ist die Möbeltür
mit Scharnieren am Möbelgehäuse befestigt. Beim
Öffnen der Möbeltür wird die Gerätetür über
Gleitschienen mit geöffnet. Wenn ein solches Gerät
ersetzt werden muß sollte man darauf achten das man
wieder ein Gerät mit dieser Technik kauft. Oder man baut
um auf Flachscharniertechnik. |
| Schnellgefrierschalter |
Mit dem
Schnellgefrierschalter an Gefriergeräten wird der Temperaturregler
überbrückt und das Gerät geht in den Dauerlauf.
Dadurch wird eine tiefere Temperatur im Gefriergerät erreicht
und die eingelagerte Ware wird schneller eingefroren. Es
ist darauf zu achten, daß der Schnellgefrierschalter
spätestens nach 48 Stunden wieder zurückgeschaltet
wird da der Stromverbrauch auf "Schnellgefrieren" ca doppelt
so hoch ist wie im Normalbetrieb. |
| Temperaturregler |
Kapillarrohr
- Thermostate und Temperaturregler werden zur Temperaturregelung
in Kühl- und Gefriergeräten verwendet. Diese Temperaturregler
haben ein dampfgefülltes Fühlersystem. Eine Temperaturänderung
bewirkt eine Druckänderung des Füllmediums. Diese
Änderung wird durch das Wellrohr in eine Wegstrecke umgesetzt und
über ein Hebelsystem auf den Schaltkontakt übertragen.
Mit Hilfe des Drehknopfes läßt sich die Schalttemperatur
ändern. Systeme mit Dampffüllung (Kältefühler)
reagieren nach der kältesten Stelle des Fühlersystems.
Deshalb ist es wichtig, daß der Fühler unter allen
Betriebsbedingungen kälter angeordnet ist als die übrigen Teile
des Temperaturreglers. Bei der Montage ist das Kapillarrohr
sorgfältig zu behandeln. Knicke, scharfe Biegungen sowie
wiederholtes Aufbiegen ist zu vermeiden. Das Kapillarrohr
darf auf keinen Fall durchgetrennt oder Abgeknickt werden!
Beim Austausch eines Temperaturreglers ist darauf zu achten,
daß der neue Temp.Regler die gleichen Schaltwerte hat
wie der auszutauschende Regler.
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| Topfscharniertechnik |
Hierbei
handelt es sich um eine Festtürmontage bei integrierten
Kühl- und Gefriergeräten der Firmen Bosch, Siemens, Neff
und Constructa. Die Türscharniere sind hierbei am Kühlgerät
befestigt und greifen in die Topfbohrungen an der Möbeltür.
Beim Ersatz eines Gerätes kann man auch Geräte mit
Flachscharniertechnik verwenden. |
| Trockner |
Die Aufgabe
des Trockners ist, die Feuchtigkeit in einem Kältekreislauf
bei allen Betriebsbedingungen unterhalb der kritischen Werte
für Korrosion und Eisblockierung zu halten. Trockner
besitzen die Form eines Zylinders, der mit Trockenmittel gefüllt
ist. Durch Siebe an den Enden wird verhindert, das Trockenmittelkörner
in den Kältekreislauf gelangen. Der Trockner ist zwischen
dem Verflüssiger und dem Kapillarrohr im Kältekreislauf
eingebaut. |
| Unterbaukühlschrank dekorfähig |
Unterbaukühlschränke werden
unter der Küchenarbeitsplatte untergebaut. Sie haben
im allgemeinen eine frontseitige Be- und Entlüftung für
die Belüftung der Kühlmaschine. Auf die Gerätetür
wird eine zur Küchenfront passende Dekorplatte (bis
4 mm Stärke) montiert. Für die Montage der Dekorplatte ist die
Gerätetür mit einem Dekorrahmen versehen. Achten Sie
beim Kauf eines solchen Gerätes darauf das der Dekorrahmen
mit zum Lieferumfang des Gerätes gehört. Beim Austausch
"Alt gegen Neu" kann es sein, daß die alte Dekorplatte
kleiner ist als die neue Gerätetür. Um hier einen
Ausgleich zu schaffen sind Dekorausgleichsblenden
als Zubehör erhältlich. |
| Unterbaukühlschrank integriert |
Im Gegensatz zum dekorfähigen
Unterbaukühlschrank wird hierbei eine komplette Möbeltür
auf die Gerätetür montiert. Hierdurch entsteht
eine optisch einheitliche Küchenfront. Die Möbeltür
gehört nicht zum Lieferumfang des Gerätes und muß vom
Küchenhersteller bezogen werden. |
| Vakuum-Paneele |
Bei hochwertigen,
modernen Kühlgeräten werden Vakuum-Paneele
in der Geräteisolierung eingebaut. Dadurch erhalten diese
Geräte bei gleicher Wandstärke eine wesentlich bessere
Isolierung.
Auf keinen Fall dürfen Gehäuseteile angebohrt
oder anders beschädigt werden, da hierdurch das Paneele beschädigt
werden könnte und dadurch der Isolierwert gleich 0 ist. |
| Verdampfer |
Der Verdampfer
eines Kältesystems ist ein Wärmetauscher, in dem
Kältemittel verdampft und dabei der Umgebung Wärme entzieht.
Bei Haushaltskühlgeräte unterscheidet man folgende
Verdampferformen:
Rückwandverdampfer, bei Kühlschränken
mit automatischer Abtauung, die ausschließlich zum Kühlen
und nicht zur Eisbereitung vorgesehen sind.
U-Verdampfer für Kühlschränke mit Eisfach
(1-Sternefach)
Rundum-Verdampfer (geschlossene Verdampfer) für
Kühlschränke mit Frosterfach (2-Sternefach).
Rundum-Verdampfer, bei denen die Isolierung verstärkt
ist, können auch als Tiefkühlfach, Gefrierfach
und 3 oder 4-Sternefach ausgeführt sein. |
| Verflüssiger |
Verflüssiger
sind Wärmetauscher, durch welche die im Kälteprozeß
aufgenommene Wärme außerhalb des Kühlgerätes
an die Umgebungsluft abgegeben wird.
Es gibt verschiedene Bauarten von Verflüssigern:
1) Statisch belüfteter Verflüssiger.
Der statisch belüftete Verflüssiger besteht aus einer
Rohrschlange. Die Oberfläche ist zur besseren Wärmeabgabe
durch Blechlamellen, die die Rohre miteinander verbinden,
vergrößert. Der Verflüssiger ist auf der Rückseite
des Kühl- oder Gefriergerätes angebracht.
2) Zwangsbelüfteter
Verflüssiger.
Auch der zwangsbelüftete Verflüssiger besteht
aus einer Rohrschlange, deren Oberfläche durch Blechlamellen
vergrößert ist. Der Verflüssiger ist in seinen
Abmessungen jedoch wesentlich kleiner und wird im allgemeinen
auf Traversen befestigt, auf denen auch der Motorverdichter
montiert ist. Zwischen Verflüssiger und Motorverdichter
ist ein separater Ventilator angeordnet, der durch seinen
Luftstrom die Wärme abführt. Zwangsbelüftete Verflüssiger
werden überwiegend bei größeren Kälteleistungen
verwendet, und kommen deshalb bei Haushaltsgeräten seltener
vor.
3) Außenhautverflüssiger.
Der Außenhautverflüssiger wird speziell bei Gefriertruhen
und zum Teil zusätzlich bei Gefrierschränken verwendet.
Die Rohrschlange des Verflüssigers befindet sich unmittelbar
unter dem Außenbehälter in der Isolation eingebettet.
Die Umgebungsluft streicht an den Außenflächen
des Gerätes vorbei, wodurch die Wärme abgeführt
wird.
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